Fahrradversicherung: Welche Fahrradschlösser sind anerkannt?

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28. April 2021

Es ist besonders ärgerlich, wenn das Fahrrad geklaut wird. Denn neben dem emotionalen Wert, welches das Fahrrad für viele Radfahrer hat, entsteht bei einem Fahrraddiebstahl natürlich auch ein zum Teil nicht unerheblicher finanzieller Schaden. Möchtest du Ansprüche bei einer Versicherung geltend machen, benötigen du ein anerkanntes Fahrradschloss. Wir erklären in diesem Artikel, was Fahrradbesitzer bei der Wahl ihres Fahrradschlosses beachten müssen, damit im Fall der Fälle ein Versicherungsschutz besteht.

So erfüllst du die Sicherungsbedingungen deiner Versicherung

Grundsätzlich ist es dir selbst überlassen, welches Fahrradschloss du zur Sicherung deines Fahrrads verwenden. Möchtest du allerdings die Gewissheit haben, gegenüber deiner Versicherung im Falle eines Diebstahls den entstandenen Schaden geltend machen zu können, muss dein Fahrradschloss jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Zentral ist hier die Fragestellung, ob das verwendete Fahrradschloss bei einem Diebstahl genügend Widerstand gegenüber des Diebs geboten hat. Ein geübter Dieb kann zwar jedes Schloss knacken, er benötigt bei besonders Gesichtern Fahrradschlössern allerdings deutlich mehr Zeit als bei einem billigen Fahrradschloss. Hat dein Schloss die Voraussetzungen deiner Versicherungen nicht erfüllt, kann deine Versicherung die Entschädigung ablehnen.

Die Anforderungen an ein Fahrradschloss können bei den vielen verschiedenen Versicherungsangeboten im Markt zum Teil unterschiedlich sein. Du solltest deshalb am besten auch direkt bei deiner Versicherung erfragen, unter Voraussetzungen ein Versicherungsschutz für dein Fahrrad im Fall eines Diebstahls besteht.

Da es keine allgemeingültige DIN-Norm gibt, welche Fahrradschlösser in verschiedene Sicherheitsstufen einteilt und seitens der Hersteller auch keine einheitlichen Klassifizierungen genutzt werden, können nur von Prüfstellen vergebene Prüfsiegel als Anhaltspunkt herangezogen werden, um die Wiederstandfähigkeit eines Fahrradschlosses zu bewerten. Zwei Siegel die von vielen Versicherungen akzeptiert werden sind:

  • Das Prüfsiegel ADFC-Siegel (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V.) wird vorwiegend bei Bügelschlössern und Kettenschlössern genutzt, kommt aber auch bei Faltschlössern zum Einsatz. Schlösser mit diesem Zertifikat wurden nach dem DIN EN 15496 Testverfahren geprüft, welches vom ADFC entwickelt wurde und die Anforderung an Sicherheit und Alltagstauglichkeit eines guten Fahrradschlosses beschreibt.
  • Besitzt du ein Fahrrad mit einem Wert von über 3.000 Euro, dann solltest auch auf das VdS-Siegel (Vertrauen durch Sicherheit) beim Kauf eines Fahrradschlosses achten. Dieses Prüfsiegel ist bei vielen Versicherungen eine Grundvoraussetzung, einen solch hohen Anspruch geltend machen zu können.

Hast du ein Schloss mit entsprechend von deiner Versicherung akzeptieren Prüfsiegel, musst du nur noch darauf achten, dein Rad auch an einem festen Gegenstand anzuschließen, um deinen Versicherungsschutz aufrecht zu erhalten.

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