Spülmaschine desinfizieren: So geht's am besten

Deine Spülmaschine ist ein unverzichtbarer Helfer in der Küche und sorgt täglich dafür, dass dein Geschirr sauber wird. Aber wie sieht es mit der Sauberkeit der Spülmaschine selbst aus? Mit der Zeit können sich Fett, Seifenreste und Essensreste ansammeln, die einen Nährboden für Bakterien und Schimmel bieten. Es ist daher empfehlenswert, deine Spülmaschine regelmäßig zu reinigen und zu desinfizieren. Hier ist eine einfache Anleitung, wie du das machen kannst:

Schritt 1: Reinigung von Sieb und Spülarmen

Nimm das Sieb deiner Spülmaschine heraus und spül es unter warmem Wasser ab. Mit einer weichen Bürste lassen sich hartnäckige Reste einfach entfernen. Auch die Dreharme sollten nicht vergessen werden - reinige die Düsen vorsichtig mit einem Zahnstocher oder einer dünnen Bürste.

Schritt 2: Reinigungszyklus mit Essig

Füll eine spülmaschinenfeste Schüssel mit weißem Essig und platziere sie im oberen Korb deiner leeren Spülmaschine. Ein normaler Spülzyklus mit heißem Wasser hilft, Fett und Seifenreste zu entfernen und unangenehme Gerüche zu neutralisieren.

Schritt 3: Zweiter Reinigungszyklus mit Backpulver

Nachdem der Essigzyklus abgeschlossen ist, streue eine Tasse Backpulver auf den Boden der Spülmaschine und starte einen kurzen, heißen Wasserzyklus. Das Backpulver hilft, hartnäckige Flecken zu entfernen und der Spülmaschine einen frischen Geruch zu verleihen.

Schritt 4: Reinigung der Dichtungen

Die Dichtungen der Spülmaschine sind oft Orte, an denen sich Schimmel und Bakterien ansammeln können. Mit einer alten Zahnbürste und einer Mischung aus warmem Wasser und Essig können diese Bereiche gründlich gereinigt werden.

Das regelmäßige Reinigen und Desinfizieren deiner Spülmaschine sorgt nicht nur für sauberes Geschirr, sondern kann auch dazu beitragen, die Lebensdauer deiner Maschine zu verlängern und ihre Effizienz zu verbessern. Denn ein sauberes Zuhause beginnt immer mit sauberen Haushaltsgeräten, und die Spülmaschine ist dabei keine Ausnahme.

Wie viel Watt sollte ein guter Staubsauger haben?

Wussten Sie, dass die Wattzahl bei einem Staubsauger einen großen Einfluss auf den Stromverbrauch hat? Staubsauger, die neu auf den Markt kommen, brauchen seit 2019 kein Energielabel mehr. Wer also ein möglichst stromsparendes Modell haben möchte, sollte sich an der Wattzahl orientieren. Aber wie viel Watt sollte ein guter Staubsauger haben?

Grundsätzlich brauchen Staubsauger relativ wenig Strom . Wer dennoch Wert auf ein energieeffizientes Modell legt, sollte die Herstellerangaben zur Leistung des Geräts prüfen. Hier gilt die Faustregel: Je geringer die Wattzahl, desto niedriger der Stromverbrauch

Staubersauger: Wattzahl und Stromkosten

Besonders sparsame Staubsauger benötigen etwa 400 Watt. Wer damit in der Woche etwa 1 Stunde saugt, benötigt weniger als 21 Kilowattstunden im Jahr. Das macht jährliche Stromkosten von insgesamt 6 Euro.

Ein Staubsauger mit 900 Watt verbraucht mit 43 Kilowattstunden ungefähr doppelt so viel. Das macht Stromkosten von rund 11 Euro pro Jahr. 

Fazit

Wirklich viel Stromkosten lassen sich selbst mit einem sehr sparsamen Staubsauger leider nicht sparen. Und wie viel Watt sollte ein guter Staubsauger haben, damit er gut reinigt? Das lässt sich leider pauschal nicht sagen. Die Wattzahl sagt nichts über die Reinigungskraft aus.

Wer auf der Suche nach einem neuen Staubsauger ist, sollte unabhängige Tests zu rate ziehen. Unter staubsaugertest.org finden Sie umfangreiche Testberichte und Ratgeber, die Ihnen bei der Entscheidung helfen.

Einen Untermieter für die eigene Wohnung finden

Sie suchen einen Untermieter für Ihre Wohnung? Unter gewissen Umständen möchten Sie vielleicht ein Zimmer oder Ihre ganze Mietwohnung an einen Untermieter vermieten. Dafür gelten bestimmte Regeln, an die Sie sich halten müssen – schließlich hat der Eigentümer ein Mitspracherecht. Wir erklären Ihnen, wie die Rechte und Pflichten von Mietern, Vermietern und Untermietern aussehen.

Am Anfang steht die Frage

Grundsätzlich müssen Sie als Mieter bei Ihrem Vermieter schriftlich die Erlaubnis einholen, dass Sie einzelne Zimmer oder die ganze Wohnung untervermieten dürfen. Der Vermieter muss, wenn Sie als Mieter berechtigte Gründe haben, seine Zustimmung geben. Zu berechtigten Gründen zählen etwa

Vergessen Sie die Anfrage nach Erlaubnis zur Aufnahme eines Untermieters an Ihren Vermieter nicht und nehmen Sie keinen Untermieter auf, wenn sie abgelehnt worden ist! In letzterem Fall können Sie klagen und bekommen, wenn Sie Recht erhalten, gegebenenfalls sogar Schadenersatz. Nehmen Sie aber unerlaubt einen Untermieter auf, kann der Vermieter Ihnen nach einer Abmahnung sogar fristlos kündigen!

Wann der Vermieter die Untervermietung der Wohnung verbieten darf

Es gibt nur wenige Gründe, aus denen der Vermieter ein Verbot aussprechen darf. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Untermieter die Wohnung für sein Gewerbe nutzen und Kunden hereinlassen möchte. Auch dem Plan, die Wohnung an Touristen zu vermieten, darf der Vermieter widersprechen. Bei möglichen Untermietern, die als Unruhestifter bekannt sind, hat er ebenfalls ein Vetorecht, ebenso, wenn eine persönliche Feindschaft zwischen ihm und dem Anwärter auf die Untermiete besteht. Gründe wie die Hautfarbe oder die Herkunft des potenziellen Untermieters dürfen hingegen keine Rolle spielen.

Prüfen Sie Ihren Mietvertrag

Möchten Sie ein Zimmer untervermieten, überprüfen Sie, ob im Mietvertrag die Untermiete bereits erwähnt wird. In den meisten Fällen ist das nicht so. Grundsätzlich müssen Sie, auch wenn der Mietvertrag Ihnen die Untervermietung gestattet, das Ersuchen um Erlaubnis samt vollem Namen des potenziellen Untermieters an Ihren Vermieter senden. Lassen Sie sich von Ihrem hoffentlich baldigen Untermieter die schriftliche Bestätigung geben, dass er bereit und willens ist, zu einer bestimmten Miete und zu einem bestimmten Datum mit bei Ihnen einzuziehen beziehungsweise die Wohnung zu übernehmen. Setzen Sie vor dem Einzug einen ordentlichen Mietvertrag mit Ihrem Untermieter auf. Möchten Sie Ihr eigenes Mietverhältnis beenden, müssen Sie dafür Sorge tragen, dass auch der Untermieter zum vereinbarten Zeitpunkt das Mietobjekt verlässt. Behalten Sie dafür die geltenden Kündigungsfristen im Auge!

Die Wohnung vermieten auf Zeit

Machen Sie einen längeren Urlaub oder müssen Sie wegen der Arbeit oder des Studiums für einen bestimmten Zeitraum das Land verlassen, dürfen Sie mit Erlaubnis des Vermieters die ganze Wohnung zur Untermiete anbieten. Gerade in größeren Städten finden sich relativ leicht Interessenten für ein solches Wohnen auf Zeit. Wichtig ist, dass Sie den Mietvertrag mit dem Untermieter sorgfältig formulieren: Geben Sie die genauen Daten an und auch den triftigen Grund, weshalb das Mietverhältnis danach endet (zum Beispiel, weil Sie als Hauptmieter dann wieder Eigenbedarf haben werden). Lassen Sie hier keine Sorgfalt walten, kann es sein, dass Sie Ihrem Untermieter eine ordentliche Kündigung aussprechen müssen, die ihm noch für drei weitere Monate das Leben in der Wohnung ermöglicht.

Das muss der Untermieter beachten

Auch der Untermieter hat Rechte und Pflichten. Im Großen und Ganzen ähneln sie denen des Hauptmieters. Wie diesem obliegt auch ihm die Pflicht zur Erhaltung des Mietobjektes. Allerdings haftet der Hauptmieter für vom Untermieter angerichtete Schäden- Hat der Hauptmieter den Untermieter ohne die Erlaubnis des Vermieters aufgenommen und erhält daher von diesem die fristlose Kündigung, betrifft diese auch den Untermieter. Der kann unter diesen Umständen Schadenersatz vom Hauptmieterverlangen.